Irmgard Mangold IV

Mordsviecher - Nicola Förg

Animal Hoasting oder Mord?

 

Was hier gleich zu Anfang passiert, kann ich kaum in Worte fassen…
Irmi wird von Kollegen zu einem Grundstück gerufen, ohne Anmerkung, dass es eine Leiche gibt.
Als sie dort mit ihrer Kollegin Kathi eintrifft, ist sie entsetzt und schockiert, was sie dort zu sehen bekommt. Es muss entsetzlich gewesen sein.
Verwahrloste und abgemagerte Pferde, darunter auch Zertrampelte, zig Hunde in ihrem eigenen Kot, Hasen ohne Ohren, da Wellensittiche mit ihnen eingesperrt waren und vor Hunger diese angepickt haben…
Alle anwesenden Beamten sind wie vor den Kopf gestoßen.
Und dann gibt es doch noch eine menschliche Leiche, umzingelt von lauter Reptilien.

 

Dieser Regionalkrimi fängt schon sehr fesselnd an. Die Dramatik, Sprachlosigkeit und das Entsetzen aller kam so gut rüber, dass ich ebenfalls nur schockiert war.
Der Schreibstil von Nicola Förg erzählte mir gut verständlich und mit allem Wissenswerten von der Gegend und den wichtigsten Figuren, worum es in ihrem 4. Fall um Irmgard Mangold geht.
Ihre Art, die schrecklichen Details zu beschreiben waren richtig gut!

 

Ich bin jedenfalls immer noch von dieser Serie begeistert und hoffe, dass es noch viele Bände dazu geben wird.
Daher gibt es für den vierten Fall von Mangold ganze fünf Sterne.