Ticket ins Glück

Ticket ins Glück - Elke Becker

Sonne, Strand, Meer und Spontanität.

Nachdem ihre Beziehung zu Tom an einem toten Punkt angelangte, macht Alexandra das, was sie eigentlich schon seit Jahren machen möchte. Sie reist in die Dominikanische Republik um dort auf einfache Art und Weise zu leben und zu sich selbst zu finden. Und ihre Schwester Sabrina kam kurzerhand mit.

Tom wird als richtiger Spießer dargestellt. Er möchte von Alex, dass sie "endlich" Mutter wird und eine Hausfrau. Schließlich verdient er gut, und kann ihr ein schönes Heim bieten. Aber ihr war noch nicht danach. Er verstand es nicht. Daraus wurde ein regelrechter Streit, der mit Alex' Auszug endete...
Die Argumente von beiden Seiten für die jeweilige Meinung konnte ich nachvollziehen, doch ich war auf Alexandras Seite. Daher konnte ich ihr darauffolgendes Verhalten sehr gut verstehen. Sie hat lange genug hinter ihrem Freund angestanden. Nun wollte sie auch endlich mal wieder etwas nach ihrem Kopf machen. Schade nur, dass Tom das nicht verstand, und Alex ihre Schlüsse daraus zog.

Alex dagegen wird als spontane und starke Frau beschrieben, die in den letzten Jahren immer nur für ihren Partner da war. Doch damit ist nun Schluss.
Als alle Vorbereitungen für eine Auszeit in der Dominikanischen Republik beendet sind, packt sie das Nötigste und verschwindet.
Ihrer Schwester kommt das sehr gelegen, denn ihr eigenes Leben besteht aus einer Beziehung zu einem verheirateten Mann.

Die Geschichte wird aus Alex' und Toms Sicht erzählt. Auch Alexandras beste Freundin spielt eine kleine Rolle, und ihre Kinder haben eine interessante Rolle.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach wunderbar zu lesen.
Die Momente in der Karibik wurden sehr lebensnah beschrieben. Ich war schon einmal auf der Dominikanischen Republik und ich muss sagen, die Autorin kann es sehr gut beschreiben, wie es dort abläuft. Genauso kann man es sich dort vorstellen.

Fazit:
Der Roman war kurzweilig und richtig schön zu lesen. Daher gibt es von mir fünf von fünf Sterne.